In Frankfurt wird jetzt auch gespielt

20.jpg

Nach Potsdam und Cottbus wurde eine neue Spielbank mitten in Frankfurt (Oder) eröffnet. Sie wird von der Brandenburgischen Spielbanken GmbH betrieben, die rund 3,5 Millionen Euro in den Umbau eines denkmalgeschützten Gebäudes am Frankfurter Oderturm investiert hat.

Der Frankfurter Olympiasieger Manfred Kurzer setzte mit einer 50-Cent-Münze den ersten Automaten im „Jokers Place“ in Betrieb. Insgesamt 54 chromblitzende Automaten mit Einsätzen ab einem Cent locken zum Spiel mit dem Glück. Die Besucher der Spielbank können ihr Glück täglich ab 14 Uhr bis in die Nacht hinein bei virtuellem Bingo, Blackjack und Poker versuchen.

„Unsere Geräte sind auf dem modernsten Stand und werden überwiegend über das Berühren des Bildschirms bedient“, erklärt Klaus Walkenbach, Geschäftsführer der Spielbanken GmbH. Beim Multi-Roulett-Tisch können gleichzeitig acht Spieler spielen und jeder Gast kann durch Berühren des Bildschirms die Einsätze zwischen 5 und 500 Euro machen.

Elf neue Arbeitsplätze wurden in der modernen Spielbank entstanden und vier Mitarbeiter werden noch gesucht. In Potsdam wurde im vergangenen Jahr einen Überschuss von 558.000 Euro erwirtschaftet und in Cottbus waren es 1,2 Millionen Euro. Die Einnahmen der Frankfurter Spielbank werden in Höhe von rund drei Millionen Euro pro Jahr geschätzt.


Close